CACIB Dresden

Seminar bei Angelika Brandl

Berger des Pyrenees

Foto Berger des Pyrenees
Beschreibung

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Ein Hund, der bei einem Minimum an Größe und Gewicht ein Maximum an Lebhaftigkeit ausstrahlt. Sein stets wachsamer Gesichtsausdruck und seine pfiffige, misstrauische Miene verbunden mit seiner impulsiven Bewegungsfreude prägen das charakteristische, einzigartige Auftreten dieses Hundes. VERHALTEN/CHARAKTER(WESEN): Ein kleiner, mutiger Hund, schlau, zur Initiative fähig, seinem Herrn vollkommen ergeben. Er ist eigensinnig und benötigt im Allgemeinen eine feste Hand, um seine Energie in die richtigen Bahnen zu lenken und das Beste aus seiner Intelligenz und Lebhaftigkeit zu machen. Fremden gegenüber verhält er sich oft misstrauisch.
 
Geschichte

Von bescheidener Herkunft, bleibt der langhaarige Pyrenäenschäferhund bis zum Beginn des 20.Jahrhunderts in der offiziellen Kynologie so gut wie unbekannt. Sein Typ variiert von einem Tal zum anderen beträchtlich, seine Gestalt und sein Haarkleid sind sehr unterschiedlich, sein Verhalten und sein Charakter sind jedoch überall gleich. Der erste Rassestandard wurde in den Jahren von 1921 bis 1925 erstellt; er hat sich seither recht wenig geändert.
 
Haarkleid

Lang oder mittellang, jedoch stets dicht, fast glatt oder leicht gewellt; dichter und wolliger über der Kruppe und auf den Schenkeln; in seiner Textur ein Mittelding zwischen Ziegenhaar und Schafwolle. Die Mischung aus trockenem und wolligem Haar bildet bei manchen Hunden Zotten oder Schnüre, auch "cadenetten" genannt, oder manchmal Platten, die schuppen- oder dachziegelartig die Kruppe und die Schenkel bedecken. "Cadenetten" finden sich sogar an der Brust und an der Vorderhand in Höhe der Ellenbogen. Das Haar am Fang ist kürzer und weniger dicht. Am Ende des Fangs, manchmal auch am ganzen Fang, liegt das Haar an und hat die Wuchsrichtung von vorn nach hinten. An den Seiten und den Wangen ist das Haar länger und erscheint wie durch einen Windstoß von vorn zurückgeweht. Die Augen müssen gut sichtbar sein, ohne von Haar bedeckt zu werden.
 
Quelle: VDH

Teutonenhund

Autor Josi

 Foto Teutonenhund


Allgemeines Erscheinungsbild
Mittelgrosser Hund mit einem athletisch muskulösem Körper. Die Läufe sind lang bis extrem lang und gleichen dem Gangwerk eines Wolfes.
Der Schädel ist breit und der Fang sehr lang, bevorzugt mit leicht nach unten gezogener Nase, zur Spitze hin verjüngend. Die Lefzen liegen gut an und sind stark pigmentiert. Die Zähne sind groß und ausgeprägt, die Fangzähne schwer und lang. Seine mandelförmigen Augen sind schräg eingesetzt und es werden die Farben Blau, Bernstein und Gelb bevorzugt. Das Fell ist mittellang mit Unterwolle (Doppelmantel) in den Farben: schwarz, wolfsfarben, silber, weiss oder in Kombination derjenigen. Die Rute ist möglichst kurz und gerade. Die Pfoten sind fest, rund und geschlossen. Die Ohren sind klein, hoch angesetzt mit guter Behaarung. Schlapp- oder Kippohren sind zulässig. Die Muskulatur ist gut und ausgeprägt. Der Hund ist insgesamt sehr substanzvoll, niemals fett, weich oder schwammig.

Wesen und Charakter
Der Teutonenhund ist freundlich, sanftmütig, aufmerksam und kontaktfreudig.
Er ist bedingt wachsam und eventuell etwas reserviert gegenüber Fremden. Seine Intelligenz, Lenkbarkeit und sein Eifer machen ihn zu einem angenehmen Gefährten und willigen Arbeiter. Die Hunde müssen genau so gerne schlafen und faulenzen wie sie Leistung erbringen. Hyperaktiv und nervös sollte beim Teutonen nicht vorkommen und ebenfalls von der Zucht ausgeschlossen bleiben.

Verwendbarkeit
Teutonenhunde sind in allen Bereichen verwendbar. Besonders gut geeignet ist er als Therapiehund, als Suchhund und als Schlittenhund.
Er ist ein hervorragender Familienhund und in den Bereichen Agility und Flyball sehr talentiert.

Hintergrund
Der Teutone geht ausschließlich auf Gebrauchs- und Arbeitshunde zurück. Er besteht aus Engl. und Ital. Pointern, Vorstehern(Dt. Kurz und Drahthaar) Alaskan Huskies ( Aurora/ Sounderson/Attla ), Collie, Dt. Schäferhund und Windhund(Greyhound). Diese Aufzählung ist abschließend. Es wurden insbesondere keine rassereinen nordischen Hunde eingekreutzt. Begründung: Alle rassereinen Nordischen Hunde sind zwar auf Grund ihres ansprechenden Felles und dessen Zeichnung wunderschön anzusehen, aber wegen ihres schwierigen Umgangs mit Mensch, Tier und Artgenossen nicht geeignet die Zucht des Allrounders Teutonenhund voran zu bringen. Schöne äußere Merkmale reichen eben nicht aus, wenn es darum geht einen Hund zu züchten der alle wünschenswerten Kriterien in sich vereinen soll. Ebenso sind keine Wölfe oder Wolfshybriden enthalten.

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