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Hebbel, Christian Friedrich

"Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen."
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Der Hund als Nasenspezialist wurde schon früh von den Menschen zur Suche eingesetzt. Die Anzahl der Riechzellen ist mit ca 300.000.000 um ein Vielfaches höher als beim Menschen mit rund 500.000 (näheres s. Haushund, Nase). Er gibt in Bezug auf die Aufnahme einer Spur zwei unterschiedliche Auffassungen und Ausbildungen:
  • Mantrailing hier nimmt der Hund die tatsächliche Geruchsspur des Menschen auf.
  • Fahrtenarbeit funktioniert über die Düfte der mechanischen Bodenverletzung
Während die Duftspur bei der Entstehung der Fährte vom Wind abgedriftet wird und so neben der mechanischen Spur liegt, folgt der Hund bei der Fährtenarbeit der mechanischen Spur. Die mechanische Spur lässt neben dem optischen Eindruck auch eine Geruchsspur zurück, die der Hund verfolgt. Das Geruchsbild entsteht hier durch:
  • beschädigte Erdoberfläche
  • zertretenen Gräser und Pflanzen
  • Kleinstlebewesen
Im Gegensatz zur Duftspur, die unter guten Bedingungen Wochen erhalten bleiben kann und wirklich dem Individuum zugeordnet werden kann, lässt sich die mechanische Spur oft nur für sehr kurze Zeit verfolgen. Kreuzende andere Spuren können zur Irritation führen, da sie aus den gleichen Duftkomponenten bestehen. Schon ein Regenschauer kann dazu führen, dass die Spur nicht aufgenommen und verfolgt werden kann. Fährtenarbeit wird hauptsächlich als Sport betrieben, und für den Schutzhundesport gefordert. Bei der Suche nach vermissten Personen ist sie untauglich. Hunde folgen von ihrer Natur her eher der Duftspur und müssen für die Fährtenarbeit umgeschult werden.

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